Samstag, 22. & Sonntag, 23. Juli ~ Dankesammlung

Heh, heute kürzer, nachdem meine letzte Dankesammlung so ein bisschen wie ne Rede zur Oscarverleihung geworden ist (und dann danke ich auch ganz besonders meiner Agentin Vetch, ohne die ich niemals…) ~
Achwas, das hat ihr gut getan, der jungen Vetch, bisschen ans Licht geholt zu werden. =)
Anyway. Weiter.

 

Gestern, Samstag 22. Juli 2017

Nelly ist morgens aus der hintersten Ecke vom Spitzboden nach vorne gekommen und hat was gefressen. Immerhin.

Mangold. Mal wieder. Mal wieder superköstlich. Ich hab zum ersten Mal Butterrübchen mit drin gehabt, die kannte ich noch nicht.

Auf dem Balkon haben wir jetzt 3 Tomaten! Die zuletzt Dazugekommene ist winzig, und sie muss über Nacht aus einer Blüte geplöppt sein. Ich hab sie jedenfalls nicht kommen sehn. 💚

Abends gab es irnzwo ein Feuerwerk. Ich habs nur gehört und mich weiter nicht drum gekümmert. Gosh, was bin ich alt, träge und abgebrüht geworden. Als Kind habe ich Feuerwerk GELIEBT, und wenn ich eins gehört hab und nicht sehen konnte, dann flossen Tränen der Verzweiflung. Gestern hats mich schließlich, als das Böllern immer lauter und heftiger wurde, doch noch vom Hintern gehoben. Ich bin auf die Terrasse gelaufen und konnte durch die Blätter der Bäume tatsächlich noch die letzten Raketen glitzern sehen.
Das war so schön, dass ich beim Jetzt dran Denken wieder feuchte Augen und ein warmes, wehes Herz bekomme.

Dampfgrüne Schwüle
durch die sanfte Dunkelheit
glitzernde Funken

 

Heute, Sonntag 23. Juli 2017.

Leider hat Nelly oben hingeköttelt, drum haben wir sie heute runtergeholt. Sie hat sich nicht gewehrt  — das hat mich überrascht. Früher gabs bei sowas blutende Wunden… Sie hat sich dann auf meinem Schoß tief mit dem Kopf in meine Armbeuge reingebohrt. Ein Kätzchen, das in Mamas Bauch zurückwill. Achje. :‘
Wir haben ihr im Bad ein Klo hingestellt, ein kleines Kuschelzelt in einer Ecke, ich hab ihr Luxusfutter gebracht, das sie erst gefressen hat, als ich sie zwischen meine Beine nahm und mich schützend über sie beugte. Dann hat sie’s reingehapst, die hatte Hunger! Und dann hatte ich endlich den Gedanken, ihr Bachblüten zu geben. Was ich tat, vor allem Star of Bethlehem, und seitdem ist tatsächlich eine Veränderung zu beobachten. Sie ist hoch ins Wohnzimmer und hat sich aufs Sofa gelegt.
Inzwischen ist sie wieder auf dem Spitzboden – vorne. Das wird schon wieder, es wird halt dauern.
Danke an Edward Bach und an die Bachblüten!

Ich bin so froh, dass wir gestern geputzt haben. Ist die beste Zeit, vorm Neumond, und das Schönste daran: Es ist geputzt! ❤

Der Gefährte hat mich gebeten, in seinem Namen dem Universum für Stevia zu danken. Ich persönlich bin ja kein Fän davon, doch in des Ogers Namen: Danke für Stevia. ❤ =)

Danke an Sólveig, deren Streifzüge durchs Internetz mir immer wieder super Impulse verschaffen. =) Heut hab ich mir ein Runenbuch bestellt.

Dafür bin ich vor allem dankbar, weil ich feststelle, dass ich selbst nur noch sehr wenig Geduld habe für Videos, Interviews, Bilder, Diskussionen, Artikel – all der Kram, der das internet füllt. Ich klicke was an, und bevor die ersten 8 Takte/Zeilen/Worte/Blinkies gelaufen sind, klick ichs schon wieder weg, weil ich merke, dass es mich allermeistens nicht interessiert sondern stattdessen gleichzeitig langweilt und anstrengt.
Das ist wahrscheinlich eine Alterserscheinung. Wobei ich selbst denke, es ist ein Zeichen dafür, dass ich immer mehr aus der Matrix rausfalle. Jedenfalls bin ich erstaunlicherweise dankbar für diese Entwicklung. Und ich bekomme immer noch mehr als genug Input. Und immer wieder auch welchen, der mir wirklich was bringt. Danke! =)

Immer, wenn ich bei Sonnenuntergang und in der Dunkelheit aufm Bett stehe und durch das Fenster gucke, freue ich mich über all die Lichter, gegenüber in den Fenstern und an den Balkonen. Immer. Hier ist was mit dem Licht, an diesem Ort. Sogar das Foto zeigt einen Hauch davon.

So, und jetzt ist Schicht. Schbinmööd. Morgen compfrei, und ich glaub, morgen lös ich paar Stunden ein und bin mal online. Wer weiß.
Als Gedicht ein altes Lied, weils mir grad passt. =)

hab ich den fluss gefunden
der trägt mich durch die welt
                 hab endlich ich mein boot erkannt

fahr doch schon so lang
die flotte nicht in sicht
                 hab ich den weiten horizont im blick

hab lange jahre nur
die planken angeschaut
                 war unter deck, war auf der anderen schiff

hab dann ein kleines rettungsboot
mir längsseits losgemacht
                 das alles wie im traum: mein eignes schiff

bin ich an land gegangen
hab segel mir genäht
                 mit streifen rot und gold und sie gesetzt

nun fahr ich weit umher
im meer, auf großen flüssen
                 treib handel, singe, finde was ich will

 
 
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21 Kommentare

  1. Meine Superkräfte sagen, die Katze braucht ein Gefühl dafür, dass ihre eigene Aura Schutz gibt. also braucht sie sowas wie eine Aurareinigung bzw. Aurastärkung oder – versiegelung. Ich mach kein Reiki, aber du vielleicht? Oder du wedelst ihre Aura sonstwie ab. Oder gib ihr einen Stein in ihr Nest.

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    1. Das dockt sofort bei mir an, was du schreibst. Leider mach ich kein Reiki. Mit Steinen hab ichs auch nicht.

      Wir hatten erst gedacht, Nelly habe, bevor sie zu uns kam, nie andere Katzen gekannt, doch später haben wir erfahren, dass sie im Heim war und dort von andern Katzen gemobbt wurde.
      Sie ist kräftig, geschickt, wehrhaft und oft ziemlich grob. Die kleine Molly hat Angst vor ihr. Nelly könnte, denk ich, sogar mit dem Stieselkater fertig werden (was nicht nötig ist, nur – sie könnte). Nur weiß sie das nicht.

      Hm, ich bewege im Herzen, was du geschrieben hast. Wir werden da was machen. Danke!

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        1. Sehr gern. Wir haben sie jetzt zweimal vom Spitzboden runtergeholt, weil sie, einmal dort, nicht von selber wieder runterkommt, sondern dort hinköttelt und pinkelt. Seit dem hält sie sich nur im Bad auf. Sie hat den angekokelten Bernstein im Nest, ich visualisiere ihre sichere schöne Aura – und in sowas bin ich weder geübt noch begabt, sie bekommt Bachblüten.
          Sie wird wohl nie die beste Freundin der andern Katzen, trotzdem wünsch ich mir für sie ein Leben, das nicht nur im Badezimmer stattfindet…

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          1. Hab eben geschickt.
            War eine sehr schöne Erfahrung für mich. Das erste Mal bei einem Tier. Mir war so, als hätte ich die Seele von Nelly gespürt/berührt. ❤
            Wenn es sich hilfreich anfühlt, schick ich gerne die Tage noch ein paar Mal. Sag bescheid.

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            1. Oh danke! ❤ ❤ ❤
              Wir waren leider unterwegs, eben erst wiedergekommen. Nelly hockte immerhin nicht in ihrem Nest, sondern davor und hat uns freundlich angemaunzt und grad sehr heftig geschnurrt und geschmust. Das war bestimmt gut für sie, das Reiki, und wenn sie mag und du magst, dann natürlich gerne jederzeit wieder!

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              1. wirklich, wirklich gerne. 🙂
                ich weise sicherheitshalber darauf hin, dass die erfahrungen bei regelmäßigen behandlungen zeigen, das körperlichen heilungsprozessen bis zu zwei-dreimal schneller laufen können. als hintergedanke für die op der schiene.

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                1. Das ist wunderbar, sie ist eh hinterher mit dem Heilen. Sie bewegt sich zu wenig, darum hat sich der Knochen nicht so gut wieder aufgebaut wie er sollte.
                  Der Arzt sagte, die Schiene könne auch drinbleiben, bloß, er mag das nicht, wg. Fremdkörper. Ich mag den Arzt!

                  Danke! ❤ Wenn Nelly nur wüsste, wie wohlgesonnen die Welt ihr ist! Sie hat zu viele blöde Erfahrungen gemacht. Es passiert, dass sie gleichzeitig schnurrt und brutal zubeißt und krallt, weil sie plötzlich Angst hat. Sie dosiert da überhaupt nicht, wenn sie Angst hat, kämpft sie um ihr Leben…

                  Vielleicht hilft es ihr, zu vertrauen wenn ‚über den Äther‘ liebevolle Vibes kommen. ❤

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  2. liebe Vetch,
    gerade deine „Rede zur Oscarverleihung“ hat mich sehr berührt: mir ist beim Lesen aufgefallen, dass ichselbst der „jungen AltenEule“ sehr viel verdanke😁! Ich hab lange nicht mehr an die kleine 0v0 gedacht!
    Und jetzt das Feuerwerk!🎆🎇 Für beides danke ich DIR!
    lieben gruß
    AlteEule

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    1. ❤ Wie schön! Danke dir auch – so geht das jetzt endlos weiter mit dem gegenseitigen Bedanken X) Hehe.

      Weißt, ich hab oft das Gefühl, wir selbst sind die Weisen Alten für uns als Kinder. Wir hatten ja oft nichts anderes.
      Und es ist gut, wenn wir an uns selber denken und sehen, was wir damals durchlebt und gemacht und erschaffen haben, weils uns zu den (bisschen) Weise(er)n Alten macht, die wir heute sind.
      Ich kanns nicht richtig in Worte fassen, weils über die 3-D Realität mit linearer Zeit hinausreicht.

      In Margaret Atwood Buch Cat’s Eye / Katzenauge wird sowas beschrieben, und ein bisschen auch (die hat’s ja richtig schwer gehabt als Kind) in „This is to mother you“ von Sinead O’Connor.

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      1. 3-D-Realität mit linearer Zeit. Sehr interessant. Ich sehe (seit kurzem) eine Meditation, die nenne ich Tesserakt, die reicht in Zeitknoten (sag ich mal so). Ich bin noch nicht damit fertig, aber Zeit ist für mich – an Knoten – wie ein Stein der in WAsser fällt. Wellen, Kreise, Singularität.

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