Die wunderbaren Magnete der Selbstdrehenden

Eigentlich habe ich heute compfrei. Und „eigentlich“ ist ein ganz ein dämliches Wort. Weil ich nun mal schon dabei bin, will ich noch was mit euch teilen, einen DIY-Tip, der noch toller ist, als meine superoriginelle Kreatividee mit der Blechdose und den Gummis (die mir inzwischen alle abgeplatzt sind).
Heute zeige ich euch, wie ihr Postkarten/Miniposter-Wandwechselrahmen ohne Rahmen bastelt. Yöh.

Dazu braucht ihr eine leere Zigarettenpapierpackung mit Magnet. Manche Firmen verkaufen ihre Papers seit einiger Zeit in Päckchen mit solchen Magneten, und die sind TOLL! Ich rauche selber nicht, und das ist der einzige Grund, warum ich das manchmal bedauere. Als ich noch im Kontaktladen gearbeitet habe, haben mir die KollegInnen ihre leeren Paperpäcks mit Magneten überlassen. Die habe ich abgepuhlt, und auch das kleine Metallplättchen gegenüber.

Dieses Metallplättchen klebe ich mit Tesa an die Wand, damit es dort den Magneten hält. Wie hier zu sehen – im typischen Vetchstyle – punkig. Nichts spricht dagegen, das viel ordentlicher zu machen. =)

Dieses Winzding von Magnet hält ganz wunderbar das kleine Klimtbild (auf sehr festem Papier) über meinem Altarslum.

Da ich das Bild überm Altar mit dem Wechsel der Jahrezeiten austausche, ist das SEHR praktisch.

Diese kleinen starken Magneten halten natürlich auch Postkarten, oder hier im Regal ein anderes Bild –

Und wenn ein einziger Magnet doch mal nicht stark genug sein sollte, dann nehmt einfach oben zwei oder drei, und vielleicht noch einen unten an jeder Ecke. Damit halten auch große Poster.

Heh, vorne im Bild oben seht ihr unten eine Aluhülle von einem Teelicht, aus der Zeit, da ich meine Teelichter noch in Aluhüllen kaufte und rausgepuhlt habe. Diese spezielle Aluhülle passte genau über eine andere Teelichtaluhülle und so habe ich jetzt diese kleine entzückende Dose mit Deckel.
Um den Deckel zum Abnehmen greifen zu können – und weils schnuffig aussieht -,  habe ich obendrauf wieder so einen kleinen Paperpack-Magneten im Einsatz. Innen ist ein kleines Metallplättchen, um den Magneten zu halten (Aluminium ist nicht magnetisch).

Lasst nicht zu, dass diese Magneten einfach mit den leeren Zigarettenpapierpäckchen weggeschmissen werden. Dafür sind sie viel zu schade!

 

P.S. Ich bitte um Entschuldigung wg. der Qualität der Fotos. Ich hab mir den Toches abgegimpt, und doch…
Universum! Wenns passt, dann schick und schenk mir ne neue Gute Kamera!

 

Advertisements

Herbstbeginn, Kreativität, Kamera, Lautre, viel Werbung und ein bisschen Wahlgemotze

Schon seit paar Tagen ist offziell Herbst. Wer von mir Infos zum Herbstbeginn und zur Reise in die Unterwelt möchte, sei hierhin verwiesen: HERBSTFEST.

 

Wir hier haben die Tag&Nachtgleiche ganz wundervoll verbracht, nämlich mit einem Ausflug nach Kaiserslautern. Wo es uns viel besser gefallen hat als in Speyer, wo wir am nächsten Tag waren.
In Speyer haben wir einen schnuckligen Laden besucht: Handfairlesen. Ich würd auf deren Homepage linken, wenn die nicht auf einer (für mich) echt ekligen Plattform zu finden wäre, zu der ich nun mal nicht linke. Stattdessen linke ich – sowieso viel lieber – zu der Homepage einer HPΨ-Schulkollegin, die schöne, selbsthergestellte Waren verkauft und über die wir auf den Laden überhaupt erst aufmerksam wurden: Werkstatt der guten Dinge.

Sehr inspirierend!

Am Wochenende hatte die Künstlerin ihre Buttonmaschine im Laden dabei, ich hatte kleine, selbstgedruckte Aufkleberchen dabei, und so:

Super, ich will jetzt also nicht nur eine neue Kamera, sondern ganz GANZ dringend auch eine Buttonmaschine. HER damit!

Was die nicht mehr gute Kamera angeht — die zu reparieren kostet, wie mir im Fotoladen erklärt wurde, so ungefähr 150.- Ocken. Ich bin deswegen nicht froh, ums nett zu sagen. Ich weiß nicht, was ich mach, derweil helfe ich mir mit meiner kleinen Alten. Die kann schon ein bisschen was, und doch merke ich bei jedem Foto, was mir fehlt. Ich bereue sehr, dass ich vor zwei Jahren nicht gleich eine Spiegelreflex gekauft habe. Immerhin weiß ich jetzt, was ich will. Nur hab ich jetzt kein Geld mehr übrig. Naja. Fülle und Vertrauen, dass sich die Dinge so fügen, wie’s heilsam ist. Wenn das auch nicht das ist, was ich mir eingebildet hab – ich hätte meine Kamera gerne noch viele Jahre verwendet.

 

So, und jetzt endlich nach Lautre. Wo es uns viel besser gefallen hat als im gepflegten, teuren, leicht schnarchigen und auch ziemlich stieseligen Speyer. Lautre is ne ehrliche kleine Großstadt.

Wir fanden dort eine Kaschemme mit dem wundervollen Namen Wladirockstock. Wir waren nicht drin (es war noch zu früh), standen nur andächtig davor, und auf einmal hatte ich ganz große Lust auf ein Bier.

Der wurde bald viel viel größer, wir fanden nämlich einen wundervollen Plattenladen, SoundCheck, und darin dessen Besitzer, ehemaliger kurzzeitiger Bandkollegen des Gefährten. Die Herren erkannten einander sehr schnell. Es war wie in alten Zeiten (nur, dass ich zum Betrachten der Buttons inzwischen eine Brille brauche, und selbst die hat nicht wirklich geholfen), und mein Bierdurst stieg ins Unermessliche. Als ich ihn erwähnte kam sofortige Abhilfe, denn wir es sich gehört hatte der Ladenchef als hauptberuflicher Punk einen ganzen Kasten da und gab mir eins ab.

Hach, es war so schön in Lautre!


Und wenn ich meine gute Kamera hätte nehmen können, wäre dieses Bild nicht so rauschig geworden. 😛

Kurz hinter dem Plattenladen, aus dem wir dann doch irnzwann rausgingen – ich schwankte bisschen, bin nix mehr gewöhnt – fanden wir noch einen Regal-Vermiete-Laden. Da kannste also Regalplatz mieten und Flohmarktkram oder/und eigene Kreationen anbieten. Ein Konzept mit Zukunft, finde ich. In München gibts mehrere davon (die haben ja auch mehrere Unverpackt-Läden…), hier in der Gegend so gut wie nix. Bin froh, den gefunden zu haben. Ich will dort bald ein Regal mieten – dann haben wir auch nen Grund ca. einmal im Monat nach Lautern zu fahren und in alten Zeiten zu schwelgen.

 

Jo, und am Sonntag, gestern, war ich mit der Nachbarin, einer Freundin von ihr und reichlich Kindern (ruhige, nette Kinder, so ungefähr vier Stück) im Wald, Esskstanien sammeln. Ich habe jetzt einen großen Haufen winzigkleiner Kastänchen, mit denen ich mich morgen beschäftigen werde.

Insgesamt ein sehr gelungener Herbstbeginn, finde ich.

 

Achja, und dann war ja noch Wahl. Nutze ich die Gelegenheit, um an dieser Stelle verbal allen Organisationen in den Arsch zu treten, die mich mit „taktisch Wählen!“-Mails genervt haben und so mit dazu beigetragen haben, dass wir jetzt viel FDP im Bundenstag haben. Ich persönlich kann mich nicht entscheiden, wer mich mehr anwidert, die oder diese andern Unsäglichen.

Was die angeht: wer möchte, kann sich hier verwirklichen…

Ich persönlich war zwar doch wählen, obwohl ich eigentlich – auch so ein dummes Wort – also, eigentlich wollten wir dies Jahr gar nicht mehr wählen gehen, weil wir damit signalisieren, dass wir diese Polit-Bühnen-Farce ernst nehmen. Und dann sind wir doch weich geworden. Ich teile, auch der Vollständigkeit halber, hier der Welt mit, dass ich die Farce trotzdem nicht ernst nehme. Jaja, wir leben wirklich in einer Demokratie (nur hat die wenig bis gar nichts mit dem Bundestag zu tun). WAHLEN FINDEN TÄGLICH STATT. Beim Einkaufen. Es liegt an uns; wir haben Macht. Nutzen wir sie.

HECKENWICKE vereinigt mit VETCHBLOG

So, ich hab jetzt gemacht, was die schon ne längere Zeit vor mir hergeschoben habe. Ich war nicht mehr zufrieden damit, zwei Blogs gleichzeitig zu bedienen, weil es mir immer schwerer fällt, zu trennen, was ich im VETCHBLOG und was ich in der HECKENWICKE haben will.
Also habe ich jetzt alle Inhalte aus dem VETCHBLOG in die HECKENWICKE geholt. Dort habe ich nu einiges aufzuräumen – manche Sachen sind jetzt doppelt oder verweisen sinnlos in der Gegend rum. Bitte nicht wundern, wenn wer auf sowas stößt. Nach und nach wirds sortiert und aufgeräumt. Ich habe das Gefühl, dass ich jetzt, da die Zusammenführung getan ist, wieder mehr Lust zum Bloggen habe.

Der VETCHBLOG wird derweil weiter existieren. Beiträge wie z.B. diesen werde ich hier rebloggen, da ich einige AbonentInnen habe, die mit meinen spirituellen Predigten, die ich in der HECKENWICKE immer mal wieder poste, nicht so viel anfangen können. =) Wer die mag und beide Blogs abboniert hat, kann das VETCHBLOG Abo getrost löschen.

Gründe, warum ich zur Zeit so wenig schreibe, sind meine computerfreien Tage (in der Regel jeder zweite Tag) und auch Probleme mit meiner geliebten Kamera. Ich nennen sie immer noch „meine neue Kamera“, dabei habe ich sie am 20. Mai 2015 bekommen, sie ist also über zwei Jahre alt. Und hat also keine Garantie mehr. Und macht inzwischen solche Fotos:

Die schwarzen Flecken sind Flusen oder was weiß ich für grässliches Zeugs innen drin. Vielleicht sind das Splitter, sie ist mir nämlich auch mal runtergefallen. Und weils ne Kompaktkamera ist, stell ich mir das nicht einfach zu reinigen vor. Ich habe das Zum-Fotoladen-Gehen-und-Nachgucken-Lassen aufgeschoben und aufgeschoben, weil ich ehrlich gesagt Angst vor der Diagnose habe.

Naja, morgen geh ich zum Fotoladen, und heute beginne ich das Bloggen wieder, und inzwischen nehme ich meine alte Minikamera wieder her, die fällt zwar bisschen auseinander, und doch macht sie einigermaßen ordentliche Bilder.

Hier z.B. ein Blick heute von der Hemshofbrücke aus. Auf dem Rückweg von MA; ich war mit dem Fahrrad dort und bin oftmals ordentlich nass geworden. Und dann plötzlich knallte die Sonne durch. Tolles Wetter, schöner Herbst! 💙

Ich bin also sehr dankbar, dass ich meine alte kleine Kamera noch habe. Und doch — ich kann nix mehr einstellen, der Sucher fehlt mir, meine Neue Kamera fehlt mir!!!1! Morgen geh ich mit ihr zum Fotoladen. Drückt uns die Daumen!

Bis bald! =)


 

Bitte unterzeichnen

Es geht um Schweinehaltung, und es kann wirklich was bewirkt werden.

Hier könnt ihr unterschreiben:

https://secure.avaaz.org/PigTorture_FBDE

Wers deutlicher möchte, kann sich das Video angucken. Ich habs nicht angeguckt, mir hat das erste Bild, die Blicke der Schweine, gereicht, um mich zum Weinen zu bringen. Tiere haben einen Gesichtsausdruck, die sehen nicht alle aus, wie Knopfgesichter. Diese Schweine haben Angst und sie leiden. Sehr.

Hier das Video, wers braucht:

Bitte unterschreibt. Und esst kein Fleisch. Und so.

Blumen zu Bäumen

Nur mal wieder ein Lebenszeichen.

Ich war lange nicht online. Wir haben Flohmärkte gemacht und dazwischen musste ich massiv chillen. Schöne, compfreie Tage. Wobei ich trotzdem viel vorm Bildschirm gehock gelegen bin: Wir haben Babylon 5 angefangen. Es ist wundervoll! Richtige, echte, nur oberflächlich träschige Science Fiction. Eine heilsame Erfrischung und Wohltat nach dem ganzen Star Trek Mist, den wir vorher geguckt haben. Star Trek ist Empire-Propaganda in pseudo Science Fiction Setting. Babylon 5 ist echte Science Fiction. Sogar mit wirklicher science, statt des Trek-üblichen hohlen Technogebabbels.

„Überlastung der Faselmatrix! Schilde auf 18 Prozent! B’lana! Bringen sie das in Ordnung!“
„Ich könnte versuchen, die Knorkkomponenten mit Tachyonenosmose zu modulieren…“
„Tun sie das! Wie lange werden Sie brauchen?“
„Ich denke, ein-zwei Tage– “
„Sie haben zwei Stunden.“

Eya.

 

Nebenbei gings im Jahresrad von der Hochsommerzeit in den Spätsommer, Kräuterweihe, Lammas, Lugnasad. Ich habe nix gefeiert, ich habe nur grad eben die Blogfarbe der HECKENWICKE auf Türkis umgestellt. Und ‚ganz von selbst‘ ist mein Blumengemale, das ich seit meinem Besuch in München im Mai so gut wie jeden Tag gemacht habe, umgeschlagen. Ich mal jetzt jeden Tag Bäume. =)

Ist noch nicht ganz fertig, da sind noch weiße Stellen.

Was nicht schön ist: Ich habe massiven Schwindel, was, nehme ich an, von der Halswirbelsäule kommt. Und meine Kamera ist innen verschmutzt und ich habe auf jedem Foto viele dunkle Punkte drauf. Ich weiß nicht, was ich schlimmer finde. Muss zum Arzt. (Ich will Osteopathie, und wenns ganz schlimm kommt, muss ich vielleicht Sport machen. ARRGH!)

Jetzt, also, am Wochenende, fahren wir erst mal zum Sufi Soul, und da freue ich mich sehr sehr SEHR drauf. Wir hätten auch noch Platz im Auto für nahelebende BlogerInnen gehabt; die können leider nicht. Schade. Andermal!

Achso, und ich kann unter Beiträgen immer noch nicht „gefällt mir“ anklicken. Irgendwas hat sich verschluckt, bei mir und WordPress.

Also, ihr Lieben, wenn ihr auch in den nächsten Tagen so gar nichts von mir lest, dann wundert euch nicht. Ich bin entweder aufm Flohmarkt, aufm Sufi-Festival, beim Arzt oder im Bett/im Weltraum.

Bis bald! =)

 

 

 

was’n los?

Ich steh mit einigen Tagen Dankesammlung im Rückstand. Und die nächsten Tage und Wochen hab ich viel zu tun, weil Ferien. Flohmärkte, Besuche. Und mein Rechner hat irnznen Schluckauf, ich kann z.B. keine „Gefällt mir“-Klicks geben, warum auch immer.

Heute ist Packen angesagt, Putzen und Erholen (wir hatten Besuch vom Ogerclan gestern). Ich wollt mir nur kurz (ab)melden, falls sich wer wundert, warum von mir nichts kommt, zur Zeit.

=)

 

 

 

Montag, 31. Juli 2017 ~ Dankesammlung

Ich bin sowas von matschig in der Birne, das ist der Schlafmangel (gestern Abend DVD „American Gods“ angefangen…) und die unglaubliche Schwüle. SCHAWÜL!

Heute bin ich dankbar für:

Glockenblumen. Als ich neulich im Baumarkt den wunderschönen, schnuseligen, fluffigkuschligen Frauenhaarfarn gekauft habe — über den ich mich immer wieder aufs Neue freue, wenn ich ihn sehe — als ich mich mit dem Richtung Kasse aufmachen wollte, da hörte ich noch in der Gartenabteilung ein feines, mehrstimmiges Rufen, oder eher ein Säuseln: „Veeeetch! Vetchvetchvetchvetch! Nimm uns mit! Vehehetch! Nimm uns mitmitmitmit!“
Das kam von einem Töpfchen blaulila Glockenblumen.
Was sollte ich da machen?
Zuhause haben sie sofort, innerhalb eines Tages, alle Blüten verloren – alle, alle verblüht.
So stand sie eine Weile als nur-grünes Wusel auf der Fensterbank, und seit wiederum einigen Tagen ist sie in Blüten explodiert.
So schön! Danke! 💜

Heute haben wir dem Tierheim den ausgeliehenen Katzenkasten zurückgebracht. Auf dem Weg dahin waren wir wieder in jenem Baumarkt, um der supernetten Tierheimchefin ein paar Blumen mitzubringen. Wir fanden dort auch schöne, runde, große Terrakotta-Pötte. Solche, wie ich sie für die Terrasse möchte. Nicht die allertollste Qualität, alle waren am Rand angestoßen. Weswegen wir zwei zum Preis von einem bekommen haben. YÖH!
Mal gucken, was da dies Jahr noch kommt. Nächstes Jahr jedenfalls wirds noch mehr eigenen Mangold geben! Ist der Plan.

Ich sitz am Himmel-
Ich sitz am Schreibtisch — wollte ich schreiben. Ich guck in den Himmel. Es dämmert. Grünblaublasstaubengraue Pastellfarben, dunklere Wolkenbänke ziehen nach Osten, die Bäume als tiefschwarzgrüne Silhouetten davor. Ein leichter Wind, oh, DANKE für den Wind. Und für die Farben und den Himmel.

 

Ich sitz am Himmel
fahr mit dem Wind nach Osten
in die Nacht hinein

 

Samstag, 29. und Sonntag, 30. Juli 2017 ~ Dankesammlung

Oh wow, grad mal wieder starke Verdichtungen im Raum-Zeit-Gefüge!

Der Gefährte und ich waren Freitagabend ja noch beim B., den ich in der HPΨ-Ausbildung kennenlergernt habe. Ich werde ihn fragen, ob ich aufm Blog Werbung für ihn und seine Praxis machen soll. Ich kann ihn sehr empfehlen – und Werbung ist was anderes als Reklame.

Dankbar bin ich zur Zeit insgesamt irnzwie für… ALLES! Hehe, solche Phasen gibts ja auch, wie schön! Als Ausgleich für die andern Phasen.
Wie im richtigen Leben.

 

Das war TOLL am Freitag beim B. Wie es sich stimmig fügte, waren wir die einzigen, die gekommen sind (Sommerferienloch). Unser Plan war zwar gewesen, mit vielen netten Leuten am Lagerfeuer zu hocken, doch dazu wird es noch reichlich Gelegenheit geben. Diesmal, das erste Mal, dass wir dort waren, hat B. mit uns beiden intensiv persönliche, wichtige Themen behandelt.
(Da jetzt drauf einzugehen, das führt hier&jetzt zu weit. Und ich bin noch nicht so weit, darüber zu schreiben.)
Danach haben wir zusammen gegessen, Erfahrungen ausgetauscht und richtig viel Spaß gehabt. Und wie SCHÖN — weil heilsam und erbaulich und ermutigend und erfreulich — so schön ist es, Wahrnehmungen abzugleichen und festzustellen, dass wir nicht alleine sind mit dem, was wir merken und wollen und machen.
Danke B. für die Kraft und die Zeit und die Gastfreundschaft!

 

Gestern, 29. Juli 2017, Samstag

Es ist wieder so heiß und drückend geworden und ich war sehr dankbar, dass der Gefährte sich drauf eingelassen hat und wir nicht geputzt haben. Ich hab auch Besuch aus Rom bekommen, da bin ich bisschen matschig.
„Besuch aus Rom“, heh, ich werd demnächst nen heiligeren Ausdruck dafür finden. Ich find den halt echt lustig. X)

Nelly ist wie ausgewechselt. Sie ist hier nicht der Mittelpunkt der Katzenparty, das wird sie nie, und doch: Sie liegt bei den andern Katzen rum, kein Geknurre, kein Gefauche. Besser als je zuvor. Danke an Gann Uma, die auf die Idee kam, und danke an Sophie0816 für das Reiki. Die Bachblüten, die wir hier zur Zeit alle nehmen, helfen auch, da bin ich sicher. Doch seit dem Zeitpunkt, da Sophie0816 Reiki geschickt hat, ist die Situation noch mal so auffällig besser geworden – ich bin dankbar und froh!

Ich bin auch dankbar und froh, weil das grad so ins Muster passt. Erleben und Akzeptanz des… Unnormalen. Akzeptanz dessen, was wir nicht für wahr halten sollen/dürfen. Danke, Universum! Ich schreib dazu demnächst auch was in die HECKE.

 

Heiße Tage
keine Frage.

(Ja, diese Gedichtleistung ist erbärmlich. Ich weiß. Es ist heiß.  ←Das ist ja geradezu noch ein Gedicht. Das muss reichen.)

 

 

Heute, 30. Juli 2017, Sonntag

Es ist immer noch so heiß… Ich bin dankbar, dass wir heute in aller Ruhe geputzt haben und das jetzt wieder für ne Woche erledigt ist! =)

 

Viel Sonne und immer wieder ein bisschen Regen, drum wächst alles so schön und üppig. 💚 💙 💚 💛

 

Das genügt. Ich bin grad insgesamt dankbar.

 

Und nun noch ein Gedicht/Gebet, das auch schon einige Jahre alt ist, außerdem um einiges besser als das von gestern. Ich finde, es passt grad sehr schön.

 

im mir
brennt eine flamme
ich weiss nicht
wieso
sie wärmt
sie sprüht funken
sie brennt
lichterloh

in mir
weht ein wind
der kommt
von weit her
er peitscht
regensilber
und wüstengold
zu mir her

in mir
ist ein wasser
ich kenn nicht
tiefe noch weite
es wogt
dunkelblaugrün
es schimmert
wie seide

in mir
steht ein stein
groß und grau
und voll moos
der steht
schon so lang, schon so lang
und jetzt
rollt er los

 

 

Freyjatag, 28. Juli 2017 ~ Dankesammlung

Jüdelü, dann will ich mal wieder nen Tag vor dem Abend loben.

Eigentlich hab ich heute compfrei, doch das ist mir durcheinander geraten. Passt schon, ist zu erwarten bei den aktuellen Verwerfungen. Das regelt sich dann wieder ein, zur passenden Zeit. Hier&Jetzt bin ich dankbar für:

 

Die wunderschönen, üppigen, goldorangegelben Blumen aufm Balkon. Die Samen hab ich letztes Jahr im Luisenpark gesammelt, und ich hab nicht mehr geglaubt, dass die noch was werden.

 

Ich glaub, das Reiki von Sophie0816 hat was gebracht. Die Bachblüten, die Zeit, unsere Geduld, die andern Katzen, die Nelly in Ruhe lassen, ja, das alles auch. Bloß, gestern kam das Reiki, und heute Nacht hat sie sich unten rumgetrieben, und heute morgen saß sie nicht mehr im Bad, sondern im Flur. Und dann war sie oben aufm Bett, dann unterm Bett. Dann saßen der Schnusel und ich unten vor unseren jeweiligen Rechnern und hörten ein seltsames Geräusch, so ein… klack. Wir konnten uns das nicht erklären.
Egal.
Später ist der Gefährte hoch, um sich nen Kaffee zu holen. Dann rief er mich. Als ich die Treppe hochkam, sagte er:
„Du darfst  nicht schimpfen.“
„Wieso?“
Hilfloses Achselzucken, Blick Richtung Schlafbereich.
„Ist Ali was passiert?!?“
Nein, Ali lag unbehelligt in seiner Schlafbox, zusammen mit all den andern. (Da hab ich auch noch nicht von erzählt, von all den andern! Kommt noch.) Ich guck mich um, und dann seh ich-


Auf dem Bild sind zwei Katzen drauf.

Wir hätten niemals diese Truhe kaufen dürfen, deren Schubladen sich öffnen, wennde dagegen drückst. Oder springst.
Tscha. Da liegt sie nun, schon seit ein-zwei Stunden. Die soll sich bewegen! Und wenn sie es WAGT und da reinköttelt—

Das wird sie nicht wagen. PUNKT.

 

Ich freu mich, wie gestern schon erwähnt, sehr auf das MotherDrumEvent heute Abend. Möge es trocken sein!

 

Auf dem Balkon hat sich die vierte Tomate manifestiert. Sie sieht aus wie eine Erbse.
Eine der beiden Alten ist dagegen bald reif. ❤

 

Der Gefährte hat mich informiert, dass die Idries Shah Foundation Werke von Idries Shah als Hörbücher auf YouTube zur Verfügung stellt. Online sind sie auch kostenlos zu lesen.
Die Hörbücher sind für mich grad ein großes Geschenk. Erstens möchte ich ENDLICH „The Sufis“ vom ihm lesen, und zweitens hatte ich nichts mehr zum Anhören beim Einschlafen. Und drittens, sagt der Gefährte, hören wir uns das demnächst zusammen an, statt DVD gucken. Das ist eine sehr schöne Idee. ❤ Ich fürchte allerdings, wir werden da beide nicht weit kommen, denn nichts schläfert so schnell ein, wie ein Hörtext, der dich wirklich interessiert. (Wenn er dich nicht interessiert, dann stört er beim Einschlafen. Wenn du aufmerksam zuhörst, dann bist du schneller weg, als du „schnarch“ sagen kannst.)
Wer auch Interesse hat: Hier. DANKE an die Idries Shah Foundation! 💚

 

Und nu leg ich mich noch ne Runde aufs Ohr, damit ich heute Abend unter der Trommel nicht wegknack. Gestern wars richtig spät bzw. es war heute früh, als ich endlich einschlief.

 

 

Aaachsoja.

Nelly in der Truhe
da hat sie ihre Ruhe.

 

Noch…

 

Montag, 24, Dienstag 25., Mittwoch, 26. und Donnerstag, 27. Juli ~ Dankesammlung

Achdumeinegüte, wie ist das geschehen? Vier Tage auf einmal abzudanken!

Die letzten Tage waren intensiv. Die meiste Zeit war mir überhaupt nicht nach Bedanken für irgendwas. Auch das Computerfasten jeden zweiten Tag hat nicht geklappt. Und Fotos habe ich auch keine. Seit dem 23. 7. hab ich kein einziges Foto mehr gemacht. Interessant.

Im Rückblick hab ich doch jeden Tag was Schönes zum Dankesagen. Oh, oje, die Gedichte…
Ich werds kurz machen. Kurz und schmerzhaft. Versprochen! ❤

 

Vorvorgestern, 24. Juli 2017, Montag

An dem Tag war meine Welt noch in Ordnung und ich hab immerhin einen Blogbeitrag geschrieben (drüben in der HECKENWICKE). Zu mehr (z.B. Dankesammlung…) war ich nicht in der Lage, weil ich mich sehr verheddert hatte in diesem Eso-Neo-Maya-Kalenderkram. Bin noch am Entwirren. =)

Hab an dem Montag mit täglichem Runenziehen begonnen. Weiß noch nicht, was daraus wird, oder ob überhaupt. Derweil bin ich dem Duke Meyer dankbar (und Sólveig für den Link), der mir mit dem, was ich bis jetzt von ihm gehört und gelesen habe, 1. ziemlich aus dem Herzen spricht und 2. der erste ist, mit dessen Runenwirken und -interpretieren ich wirklich was anfangen kann.

Aufm Balkon – hab ich im Reinschreibebuch notiert – habe ich eine rosa Wickenblüte entdeckt. Oke, keine echte Wicke, ne Platterbse, was als „Edelwicke“ verkauft wird. Sie ist wunderschön, tiefdunkelrosa, sie duftet, Bienen mögen sie, ich hatte nicht mehr damit gerechnet, dass sich da noch was regt. 💗

Das hat sich am Montag gefügt und
das genügt.
(Jadoch, das ist das Gedicht für Montag. Reimt sich doch. Also!)

 

Vorgestern, 25. Juli 2017, Dienstag

Puh. An dem Tag hats geregnet, es war der „Tag zwischen den Jahren“ nach dem Argüelles-schen Kalender (mehr dazu im oben verlinken HECKENWICKE-Beitrag, falls es jemand wissen will), und obwohl ich fest entschlossen war, einen festlichen, feierlichen und wundervollen Tag zu erleben, kams dann abends ganz GANZ anders. Der Gefährte und ich bekamen einen grässlichen Streit. Vorher wars ein kuschliger, bisschen verzauberter Regentag gewesen, doch ich kann mich hier&jetzt nicht mehr an Einzelheiten erinnern. Der Streit überlagert das. Nur eins weiß ich noch, und dafür war ich sehr dankbar:

Als ich – sehr spät – ins Bett ging, da wars schon dunkel und der Gefährte schlief schon. Normalerweise gehen wir zusammen ins Bett und gucken noch ne DVD, das ist seit wir uns kennen, unser Abendritual. An dem Abend ging das nicht. Ich schlich also traurig und wund und sehr spät ins Bett, und kaum lag ich unter der Decke, kam Katze Molly an und ringelte sich auf mir zusammen und wärmte mich. Als hätte sie nur auf mich gewartet, um endlich schlafen gehn zu können. Was sie wahrscheinlich auch getan hat – auf mich gewartet. Heilung durch Katzenauflegen. Katzen sind so gesund! ❤

Der Tag war nass,
der Abend war krass.

 

Gestern, 26. Juli 2017

Was ist denn wieder los in der Welt? Wie ich inzwischen mitbekommen habe, waren wir hier nicht die einzigen, die es die Tage gebeutelt hat. Jetzt, rückblickend, kann ich sagen, dass es gut war, wichtig, klärend, Not-wendend. Gestern allerdings…
Der Streit mit dem Gefährten ging gestern nicht nur weiter, er wurde immer krasser. Immer tiefer rein ins Labyrinth. Zum Mittelpunkt, ins schwarze Loch. Und dann wieder raus. An jeder Wegbiegung mehr Licht. Und so schrecklich es war, am Ende des Tages wars hell und ich war SEHR dankbar. ❤

Erkenntnisse. Ohne groß ins Detail zu gehen möchte ich sagen: Es hat mit der Matrix zu tun, oder wie auch immer wir das nennen. Normalität, Zeitgeist, Empire, Zivilisation, Trance, Kapitalismus, Das System, der kollektive Realitätstunnel, die Maschine, mechanische Zeit — nennt es wie ihr wollt. Hauptsache, ihr könnt es sehen. Das Ding ist: Wenn du anfängst, es zu sehen, dann beginnst du auch, es zu spüren. Es fühlt sich grauenhaft an. Und das Wahrnehmen der Matrix ist ein schwerer Tabubruch, ein Verstoß gegen tief verinnerlichte Gebote. Und dann kommt – auch tief eingeprägt – große Angst auf.
Und da müssen die meisten von uns durch. Und das immer wieder. 
Bei mir ist das so: wenn ich eine Schicht der ungesundern Muster und Programme bei mir erkannt habe und sie einigermaßen deinstalliert habe — oder wenigstens merke, wenn sie laufen und sie dann anhalte – sobald ich das schaffe, kommen die nächsten, tieferen Programme in mir ans Licht.
Nee, das fühlt sich überhaupt nicht schön an, wennde mittendrin steckst.
Und wennde durch bist, dann fühlt sich das besser an, als du dir vorher vorstellen konntest.

Ich bin dankbar für meinen Gefährten, dass wir uns gefunden haben. Dass wir solche Tage erleben und überleben und dadurch immer klarer werden.

Heh. Und ich bin dankbar, dass wir unseren alljährlichen Sommerferien-Streit damit abgehakt haben. Ja, ich bin sehr zuversichtlich, dass es das war für dieses Jahr. =)

Im Loch zerfallen
aufgelöst, neu geworden
ins Licht geflattert.

 

Heute, 27. Juli 2017, Donnerstag

Puh, ist überhaupt noch heute? Ahja, noch 33 Minuten lang.

Hab köstlichen indischen monsooned Kaffee gekauft.

Wir haben eine sehr lustige, sehr gute, sehr skurrile französische Miniserie namens P’tit Quinquin angefangen. Und ich hoffe, wir schaffen heute Nacht noch eine Folge. Wahrscheinlich schon, wg. siehe obendrüber.

Wir haben uns heute für einen Motherdrumevent angemeldet. Das ist morgen abend. Da freu ich mich drauf!

Das Thema Inneres Kind bzw. Versühnung mit der eigenen Vergangenheit bzw. liebevoller Kontakt zu und Austausch mit uns selbst als Kind ist ein Thema, das grad intensiv in der Luft liegt. Zuerst hab ichs bei mir selbst erlebt (vgl. Dankesammlung vom 20. Juli), und seit dem ist es mir (bis jetzt) bei vier andern Personen begegnet. Hey, vertragt euch mit euch als Kind! Seid gut zu euch selbst! Seid euch selbst ein liebesvolles Elternteil – ihr werdet belohnt!

Oke, genug für heute. P’tit Quinquin wartet.

Achso das Gedicht.
Noch nie wars so schlicht.

(Was ein Segen, dass sich „schlicht“ auf „Gedicht“ reimt! Allerdings hab ich den Reim jetzt schon mehrfach verwendet, fürcht ich. Und warum kann ich nicht aufhören hier rumzuschwafeln?)

smooches ❤