Montag, 26. & Dienstag 27. Juni ~ Dankesammlung

Gestern.

Gestern hatten wir noch mal gestalttherapuetische leere Stuhlarbeit in der HPΨ- Schule. War wieder sehr intensiv, erhellend und bereichernd. Ich liebe die Gestalttherapie. Ich schreib demnächst einen Beitrag dazu – in die HECKENWICKE. Ich werds hier erwähnen.

Warme Winde.

Gute Gespräche, leckerer Kaffee – und das gleichzeitig! =) Montags trommel ich alle, die mitwollen, nach der Schule zum Kaffeetrinken zusammen. Ich war auch schon ganz alleine, andererseits waren die auch schon ohne mich Kaffeetrinken, als ich nicht da war. Gut so.

 

So viel Katzenhaar
an dem Tier. Auch wenn scheinbar
alles an dir klebt.

 

Heute.

Heute habe ich die Leere Stuhlarbeit alleine ausprobiert. Das hat sehr gut funktioniert. Ich werde es wieder tun! =)

Mangold

Heute vormittag, als ich mich an den Rechner setzte, guckte ein Mann in mein Fenster, vielleicht 50 cm von mir entfernt auf der anderen Seite der Scheibe. Mein Zimmer ist im zweiten Stock.
Die Fassade von unserem Haus wird repariert. Ich hätte den genauen Termin gerne vorher gewusst… Wei dem auch sei, das bedeutet,d ass bald jemand wg. des Lecks im Dach kommt, und dann wirds nicht mehr an der Treppe die Tapete langtropfen. Da bin ich froh.

 

So, liebe Leute,
das wars für heute.

Samstag 24. & Sonntag 25. Juni ~ Dankesammlung

Gestern.

Gestern hatte ich HPΨ-Schule. Samstag haben wir immer was Praktisches, und unsere Dozentin hat uns mal wieder in den Luisenpark bestellt. Viele aus dem Kurs waren dagegen. Ja, war ich auch, letztes Jahr. Ich mag das nicht, wenn meine Routine unterbrochen wird, und rausgehn– oke, ja, soll gesund sein. Bin ich auch immer dafür, klardoch. Jederzeit. Nur nicht unbedingt diesen Samstag.

Letztes Jahr hab ich mich drauf eingelassen, und so konnte ich dieses Jahr denjenigen, die den Park noch nicht kannten und aus ähnlichen Gründen wie ich vordem dagegen waren, sagen: Doch, lasst uns unbedingt in den Park gehen! Andere, die den Park kannten, stimmten ein, und so wurde es dann doch beschlossen. Wir trafen uns gestern im Park, um gestalttherapeutische Leere Stuhlarbeit zu üben.

Zu meiner Freude kam der Gefährte mit. Wir sind mit dem Rad hingefahren und trotz Verfransens und ZuSpätKommens standen die andern noch vorm Eingang und warteten. Mit uns war die 10 voll und wir kamen ermäßigt rein – bzw. kostenlos, ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wer eigentlich den Eintritt für die Gruppe bezahlt hat.

Im Park war es sehr schön, und die Übung war klasse. Hat uns allen was gebracht, auch dem Gefährten.

Es ist ja interessant, dass ausgerechnet die humanistischen Therapiemethoden wissenschaftlich nicht anerkannt sind. Die helfen nämlich wirklich, allerdings sprengen sie uns, wenn wir uns drauf einlassen, auch aus der ungesunde Normalität. Und die könnte ja dann nicht mehr so wunderbar reibungsvoll funktionieren. Also logisch, dass die humanistischen Therapiemethoden nicht wissenschaftlich anerkannt sind.

Nach der Unterrichtseinheit, es war Nachmittag, sind der Gefährte und ich noch bisschen durch den Park geschlendert.

Dann haben wir uns getrennt – er in die Muckibude, ich zum Einkaufen und Kaffeetrinken.

Einkaufen wollte ich im mannheimer Alnatura, doch da gabs weder Mangold noch sonstwas, das mich wirklich anmachte. Fast hätte ich Champignons genommen, nur hatte ich leider meine waschbaren Gemüsetäschchen nicht mit, und dort gabs nur dünne Plastiktüten fürs Gemüse. Und irnzein anderes Gemüse, das ohne Tüte transportierbar war und das ich schon wieder vergessen habe, hab ich auch wieder aus dem Wagen geräumt, als ich sah, dass es aus nem fernen Ausland kam.
Bin also wieder raus, ohne was zu kaufen. Vorbei an Türmen von Plastikbechern gefüllt mit veganem Cappuccino.

Ich kauf nicht mehr gern im Alnatura. Nur Rossmann hat noch absurdere Plastikorgien zu bieten. Auch dort kauf ich fast nie, genau deswegen. Ich werds ihnen demnächst mal wieder per Mail schreiben. Euch rate ich auch dazu, und außerdem: Plastikfreier Juli steht an.

Immerhin kann ich auch Alnatura danke sagen, weil ich doch mit etwas aus dem Laden raus bin: Es gab müde Tomaten- und Paprika- und Auberginenpflanzen zu verschenken, und nu haben wir noch ne Tomate und eine Paprika auf dem Balkon. Bin SEHR gespannt!

Von dort aus bin ich direkt ins StarCoffee, wode auf selber mitgebrachte ToGo-Becher 30 ct Rabatt bekommst. Ich hatte wieder eine volle Stempelkarte, und so gab es wieder einen Eimer voller Cappuccino. Nicht vegan, dafür ganz plastikfrei.

Was auch sehr schön war: Die Stadt war heiß und teilweise still – eine ganz eigene, magische Atmosphäre. Und die Luft schwer vom Schololadenduft.

Zurück in LU wars überhaupt nicht still, den dieses Wochenende ist Stadtfest. Es war richtig viel los auf den heißen Straßen. Ich bin erst mal zu dem anderen, größeren ludwigshafener Bioladen geradelt. Wir haben hier nämlich kein Alnatura, dafür zwei richtig nette echte Bioläden. Gestern hatte der Laden zwar schon zu, die Tür stand allerdings noch offen, und ich bekam freundlicherweise noch paar Blätter des schon weggeräumten Mangolds aus der Kühlung geholt und verkauft. Regional und unverpackt.

Dann musste ich durchs Getümmel.
Ich bekam den Startschuss vom Stadtlauf mit und war kurz sehr bewegt von den wackeren Läuferinnen und Läufern, bis ich merkte, dass die im Kreis laufen, und das viele, viele Runden lang. Und dass ich mit meinen welkenden Pflanzen und dem Mangold in der MItte vom Lauf gefangen bin.
Ich habe sehr lange an einer Stelle gewartet, ob sich eine Lücke zwischen den Laufenden auftut, durch die ich schnell mit meinem Fahrrad durchgekonnt hätte. Richtig schnell konnte ich nicht, weil ich mir das Absperrungsband hätte hochhalten müssen, und das hätte zu lange gedauert. Ich kam also nicht weg, und die Sonne bretterte. Und kein Ende in Sicht.

Schließlich bin ich ratlos rumgefahren, traf auch andere Gefangene, und dann kam ich an einen Streckenabschnitt, wo sehr SEHR nette junge Lauf-Helferinnen für uns im passenden Moment die Absperrung hochhielten, so dass wir durchflutschen konnten. FREI! Danke!

Zuhause – von der Sonne heißgebraten und erschöpft – haben der Schnusel und ich erst mal heftig gechillt, auch viel noch besprochen, was wir bei der Übung im Park erlebt und gelernt haben. Und dann, es war schon dunkel, sind wir noch mal raus, um ne Runde übers Stadtfest zu drehen. War schön, war nett, und dass wir zwei Stubenhocker überhaupt noch mal raus sind, das war ein Wunder.

Ne Karte kam auch
die war von Däd und Bille
Molli im Gelben.

Das war gestern. Schöner Tag.

 

Heute.

Heute ist ein Comptag. Alles irnzwie genervter als gestern, mehr Stress. Dabei hab ich heute frei und muss gar nichts.

Auch interessant.

Ich bin sehr dankbar, dass ich die nachmittags draufgetropften roten Tintenflecken vom Parkettboden wegbekommen habe. Sah erst nicht danach aus, dann halfen Natronpaste und Spülischaum.

Außerdem ist heute wieder so schönes Wetter. Diesmal kühler, dicke fette Wolken, Regenlicht ohne Regen.

Und ich liebe so sehr diese seltsamen, tropisch wirkenden Bäume, die hier wachsen. Z.B. gegenüber meines Fensters, überm Parkplatz bei der Kirche. Die bekommen so Schoten, die sehen aus, wie Carob vom Affenbrotbaum. Wächst der überhaupt in unseren Breiten? Und wenn nicht: was ist es dann?

Apropos Parkplatz bei der Kirche:
Heute Vormittag guckte der Gefährte aus meinem Fenster und rief „Hey, der hat mein Auto vollgespritzt mit Weihwasser!“
Tatsächlich! Da ist der lokale Papst übern Parkplatz und hat die Autos gesegnet. Wie nett!

Besseres Foto hab ich in der Schnelle nicht geschafft. Ist das nicht schnuffig? =)

Jo, und das wars nu für heute. Ich leg gleich noch ne Patience, und dann filmgucken und schlafen. Morgen ist Schule, da machen wir noch mal Leere Stuhlarbeit. Wie schön. Und compfrei ist morgen auch. Wie schön!

Parkett ohne Fleck
Autos heilig bezaubert
der Tag gerettet.

 

Donnerstag, 22. Juni & Freyjatag 23. juni 2017 ~ Dankesammlung

Gestern.

Gestern war’s heiß. Ich war in der HPΨ-Schule und habe in der Pause den ersten Kaffee des Tages getrunken. Ohh, war der gut.

Danke für den köstlichen, belebenden Kaffee!

Am Coffeeshop steht eine Litfaßsäule, deren Plakate mich sehr erfreut haben. Wunderbar klare Message, find ich: „Nach der Freiheit ist vor der Freiheit“ und dazu die austauschbaren ‚gewählten‘ Maskenköppe. Nach der Freiheit ist vor der Freiheit!

Auf dem Heimweg, als ich auf die Brücke zustrampelte, hinterm Schloss, roch es so gut, so sommerfernfreudefreiheitreisemäßig – das ist der Duft von Eisenbahnschienen, die in der Sonne braten. Ich liebe diesen Geruch. Danke dafür!

Mehr kann ich von gestern nicht berichten. Der Rest des Tages verschwimmt in wabernder Hitze. In meinem Reinschreibebuch finde ich ein versuchtes Gedicht, zerlaufen und verschwommen in einem Kaffeetassenring. Ich werde paar Zeilen rekonstruieren.

Sommerstadt – schwere Schwaden
fluten durch die Straßen
Kaffee tropft und Regen tropft
Das Hirn verliert Gedanken.

Nee, reimt sich nicht.

 

Heute.

Heute sag ich mutig – ja, unerschrocken und zuversichtlich! – im Voraus DANKE, dass wir endlich putzen.
Falls der Gefährte, wenn er demnächst von der Arbeit heimkommt, doch nicht mehr will (es war seine Idee!), dann sag ich auch dafür danke. Wenns nach mir geht, dann machen wirs heute. Kurz vorm Neumond: beste Zeit.

Heute gibts wieder Mangold.

Es ist ein bisschen kühler geworden. Ein kleines bisschen.

Dieses Fahrrad erfreut mich jedesmal, wenn ich dran vorbeifahre. Demnächst mach ich auch mal ein gutes Foto davon…

Jetzt will der Mangold mich sehen.

Das Gedicht…

Mangold aus dem Topf
auf dem Balkon in den Topf
und auf die Teller.

Nee, das kommt nicht in die Sammlung Unsterbliche Vetch Gedichte. Ich nenn die anders…

 

Wenn’s so kommt, wie ich denke (putzen), dann sehr wahrscheinlich bis übermorgen, ihr Lieben.

 

21. Juni 2017, Mittwoch ~ Dankesammlung

Nun wird der Tag gelobt. Ich wollts eigentlich vor dem Abend tun, und dann gab eins das andere und Stunden gingen hin…
Jetzt endlich zur Dankesammlung für heute.

Danke für den köstlichen Mangold, den es zu Mittag gab.

Danke für die Blumenüberraschungen auf dem Balkon. Ich liebe so sehr diese duftenden, vibrierenden Ministiefmütterchen. ❤ 


Andere Blumen landen auch auf dem Esstisch. Kresseblüten im Salat, die Kornblumen in der Vase.

Danke mal wieder für alle Katzen. =) Und für meine Kamera. Und für den Fotokurs.

Danke, dass morgen wieder compfreier Tag ist.
Ich hab morgen Schule, abends wollen wir zum Zik’r, viel Zeit zum am Rechner Rumdödeln hätte ich morgen eh nicht. Außerdem hab ich vor, an CompTagen, die compfrei bleiben (wenn ich demnächst für 2 Tage nach Köln fahre wirds zu sowas kommen) 8 Stunden aufs Compzeit-Guthabenkonto zu schreiben. Die kann ich dann an compfreien Tagen verwenden. Wenn ich will. Ma guggn.
Huh, ‚comp-dies‘ und ‚comp-das‘. Echt, ich bin war zu viel mit Comp beschäftigt. Danke, dass morgen wieder compfreier Tag ist!

Danke für die Magnolie bei uns im kleinen Hof. Ich mochte Magnolien früher nicht besonders leiden. Diese mag ich. Seltsam. =)

Ich bin auch froh, dass ich heute alles erledigt habe, was ich mir gestern für Am-Rechner-zu-Erledigen auf die Liste geschrieben habe. Und jetzt reicht ma’s.
Ich mach nachher noch ein kleines Feuerchen auf der Dachterasse, zur Feier der Sonnenwende, und dann ab ins Bett.

Also bis übermorg-

Hast du nicht was vergessen, Vetch?

Nö. =)
 

<- not amused

meh
Na schön. Gut. Hm… aaaaalso…
 

Keine Blume kann
so entrüstet gucken wie
ein Stiefmütterchen.

Oke, muss weg!
 

Nur weil die Silbenzahl stimmt, ist das noch lange kein Haiku! Mach das ordentlich!

MEH!
 

Fellpfützen liegen
überall rum – uns sind die
Katzen geschmolzen.

 

HRRRMPF! Genug!

Uffz. Bis übermorgen also. =)

Dankesammlung

Vor fast zwei Monaten habe ich drüben in der HECKENWICKE angefangen, zu dokumentieren, wofür ich jeden Tag dankbar bin. Das wollte ich urspünglich nur im Mai machen, es hat sich auf den Juni ausgeweitet, und weils so eine schöne Eigendynamik entwickelt hat, mache ich damit bis auf Weiteres weiter. =)

Nun verstopft es mir ein bisschen die HECKE, andererseits habe ich den VETCHBLOG sehr vernachlässigt. Ab heute führe ich die Dankesammlung hier weiter.

Neuerdings gibt es pro Tag auch ein Gedicht ~ ein Gelöbnis, das ich fast immer bereue, wenns ans Beitragsschreiben geht. Ich helfe mir oft, indem ich außerordentlich dämliche Gedichte schreibe. So lasse ich auch die geneigte LeserInnenschaft an meinen Qualen teilhaben. Warum soll nur ich leiden?

Weil ich mir neuerding jeden zweiten Tag computerfrei nehme (Meine beste Idee des ersten Halbjahres 2017!), wird es zukünftigt mindestens für zwei Tage Dankesammlungen pro Beitrag geben. Manchmal vielleicht auch mehr. Außer heute.

Die Dankesammlungen seit Mai findet ihr hier: DANKESAMMLUNG

Oke… dann also bis später.
Ach, noch ein Blumenbild! Borretsch auf der Dachterasse, heute vormittag.

 

 

Weiter mit den Balkonblumenbildern

Ich hab ja da noch gedacht, es kommen nur Ringelblumen. Keine Ringelblume weit und breit! Stattdessen ist heute die allererste Kornblume geschlüpft.

Und, oh, da kommen noch mehr! In verschiedenen Farben.

Dann sind schon vor einiger Zeit so Blumen gekommen, die ich vorher gar nicht kannte:

Ich meine diese Weiß-Violetten Knuddel rechts. Hinten seht ihr noch die kleinen Blüten der Duftgeranie. Die blüht sowas von üppig dieses Jahr! Es ist halt keine Zierblume, sondern eine wunderbare Duftblume. ❤
Ganz vorne rechts seht Ihr schon die gelbe Nase einer Kapuzinerkresseblüte, die auch bald schlüpfen wird. Morgen wahrscheinlich.

Und diese Woche wird Mangold geerntet!

Das wird weniger Arbeit als Rübstil, und auch SEHR lecker! ❤

Apropos, der eine Rübstilstengel, den ich hab stehen lassen, um zu gucken, ob daraus ein Mairübchen wird —
Ich habs nicht übers Herz gebracht, nachzugucken, weil, der blüht auch üppig, und Bienen und anderes Gesummsel tummelt sich gern darin.

Oke, nu seid ihr wieder gut über wichtige Entwicklungen auf unserer Dachterasse informiert. =)